»WILLI & SEINE ROLLSTüHLE«
mit einer Installation von Chrisdian Wittenburg
Freitag, 06. Juli 2007 | 19 Uhr |»BILDER
Ausstellungseröffnung in Anwesenheit von Willi Schultz
Ausstellungsdauer: 06.— 17. Juli 2007
Öffnungszeiten/ Programm:
Samstag 07.Juli: Manni Fest | ab 20h
Sonntag 08 Juli: Sunday service | 15h - nach 19h
Montag 09. Juli: Retzbach | ab 20h
Dienstag 10. Juli:...und ich | ab 20h
Mittwoch 11. Juli: Glow Girls | ab 20h
Donnerstag 12.Juli: offen | ab 20h
Freitag 13. Juli: Ale | ab 20h
Samstag 14. Juli: Rock` N`Rosa | ab 20h
Sonntag 15. Juli: offen | 15h - nach 19h
Montag 16. Juli: offen | ab 20h
Dienstag 17. Juli: Udo-Lindenberg-Abend | ab 20h
»WILLI & SEINE ROLLSTüHLE«
Die Ausstellung zeigt Fotos der unterschiedlichen und teilweise einzigartigen
Rollstühle, die Willi Schultz im Laufe seines Lebens gefahren hat. Willi Schultz
ist seit seiner Geburt gehbehindert. Seinen ersten Rollstuhl erhielt er 1962
mit elf Jahren. Innerhalb der nächsten Jahrzehnte entwickelten sein Vater
Egon Schultz und dessen Freunde unterschiedliche Gehhilfen z. B. einen Gehstock
mit 4-fachen Enden für einen besseren Halt, aber auch eben auch ganz besondere
Rollstühle. Beispielsweise rüsteten sie eine Pflugmaschine vom Baumarkt und
einen Sachs-Mopedmotor mit einer Sitzkonstruktion aus und bauten alles zu einem
motorisierten Rollstuhl um. Diese Modelle hätten heute beim TüV wahrscheinlich
keine Chance. In den 60er und 70er Jahren gab es aber viele Hilfsmittel nicht,
mit seinem Ideenreichtum machte Willis Vater diesen Mangel wett.
über 20 grossformatige Fotografien dokumentieren mehr als 40 Jahre einer ganz
eigenen Rollstuhlgeschichte. Die Fotos wurden von Willi Schultz und seinem
Betreuer Harald Retzbach seit Herbst 2006 zusammengestellt.
Zur Person
Willi Schultz ist seit seiner Geburt 1951 gehbehindert. Er wuchs in Wandsbek und
in Bergedorf auf und ist seit 1967 Mitglieder bei LEBEN MIT BEHINDERUNG HAMBURG.
Er besuchte die erste Förderschule für behinderte Menschen in Hamburg in der
Eppendorfer Landstrasse. Der Vater Egon Schultz war selbständiger Gestalter für
Mosaikbilder und bastelte in seiner Freizeit für seinen Sohn verschiedenen
Hilfsmittel und die Rollstühle, die in der Ausstellung zu sehen sind.