Jens Mittendorf und Daniel Schieben
Fotografien
Eröffnung: Samstag, 17. November 2007 | 20:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17. bis 27. November 2007 |»BILDER

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Jens Mittendorf
Jens Mittendorf zeigt Schwarz-Weiss-Fotografien, die in den Jahren 1986-1988 in
Die Berlin-Bilder von 1987 zeigen eine sich in Bildkörnung, zerbröckelnden Fassaden,
Die Salzwedel-Serie (1985 - 1988) gibt eher gemütliche, familiär geprägte
Als Zugabe gibt es zwei Super8-Überarbeitungen, die ebenfalls in Ost-Berlin,
Daniel Schieben
Daniel Schieben hat für die Ausstellung Arbeiten aus seinen Serien
Bei der Serie "In der Verborgenheit wartend" bleiben die fotografierten Personen
Website von Daniel Schieben: DANIEL-SCHIEBEN.DE
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der damaligen DDR in Ost-Berlin und in Salzwedel entstanden sind.
Braunkohlengrus und trübem Novemberwetter auflösende Hauptstadt der DDR.
Einblicke in den Alltag einer Kreisstadt, in der seit den 30er-Jahren die Zeit
stehen geblieben zu sein scheint.
allerdings kurz nach dem Mauerfall entstanden sind.
"Das gestohlene Portrait" sowie "In der Verborgenheit wartend?" ausgewählt.
in einem Zwischenzustand von Latenz und geheimer Realität. Es ist der Zustand,
in dem keine Zuordnungen erreicht werden können. Zuordnungen, welche Rückschlüsse
auf z.B. Alter und Aussehen der Menschen ermöglichen; Wetterlage, Jahres- und
Tageszeiten der Umgebung sind nicht erkennbar.
Es scheint, als warten die fotografierten Motive auf ein wahrheitsgetreues Gesicht,
ein Gesicht, das endlich verraten würde, in welchem Zustand und an welchem Ort
sie schweben. In der Realität werden keine erkennbaren Personen entstehen.
Die Fotografien von Daniel Schieben werden sie jedenfalls nicht wiedergeben
und damit bleibt die Fotografie ein wartender, nicht perfekt erscheinender Zustand
ohne Erlösung.